Der Organisationssitz von ACI Germany ist in Tübingen. Von hier aus planen und initiieren wir diverse Projekte und Kampagnen, deren Umsetzung während eines regulären wöchentlichen Treffens koordiniert wird. Mitglieder aus ganz Deutschland wirken durch Social Media und Online-Projektmanagement in der Projektfindung und –implementierung mit. Als National Chapter der Dachorganisation ist es unser Ziel, jungen Menschen die Mittel und das Know-how zu geben, sich effektiv gegen Korruption in Deutschland einzusetzen.

Unsere Organisation wird durch eine Kommission geleitet, von denen der President, der Vice-President und der Head of External Relations and Media außerdem den Vorstand bilden.

Momentan setzt sich die Kommission aus folgenden Mitgliedern zusammen:

 

 

Vorstand

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Nikolaus Waldersee - President

B.A. Ethnologie und Paläoanthropologie, Eberhard Karls Universität Tübingen

Anfangs war ich etwas skeptisch gegenüber der Notwendigkeit von Korruptionsbekämpfung in Deutschland. Im Gegensatz zu China – wo ich viele Jahre gelebt habe – findet Korruption hier meist „hinter den Kulissen“ statt und die Öffentlichkeit bekommt davon nur selten etwas mit. Außerdem haben wir ja relativ effektive Behörden und leben in einem Rechtsstaat. Dies bedeutet jedoch (leider) nicht, dass Korruption bei uns in Deutschland nicht existiert und keine Probleme verursacht.

Mit ACI setze ich mich für mehr Transparenz ein und habe das Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf dieses Problem zu lenken. Außerdem möchte ich in der Bevölkerung Bewusstsein schaffen, sodass sich mehr Menschen gegen Korruption und ihre Folgen einsetzen.


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Felix Amelung - Vice-President

M.A. International Affairs, Hertie School of Governance

Als einer der Mitbegründer von ACI und nach über drei jähriger Erfahrung im Anti-Korruptionssektor, bin ich überzeugt davon, dass die Jugend einen, wenn nicht sogar den wichtigsten Beitrag für eine korruptionsfreie Welt leisten kann.

Korruption bekämpfen möchte ich vor allem deshalb, weil sie unserer Vorstellung von Gerechtigkeit zuwider ist und vielen Menschen die Aussicht auf eine bessere Zukunft verwehrt.

Besonders gespannt blicke ich auf die Entwicklung eines EU-weiten Whistleblower Schutzes. Leider gibt es in Deutschland solch einen Schutz bisher noch nicht.


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Maurice Thaidigsmann - Head of External Relations and Media

M.Sc. Public Policy and Human Development, United Nations University Maastricht Economic and Social Research Institute

Ich bin 23 Jahre alt und seit 6 Jahren Student im Bereich Politik, Recht, und Entwicklung. Korruption ist für mich genau in der Schnittmenge dieser drei Felder verortet, weshalb ich mich bereits mehrfach mit Antikorruptionspolitiken, speziell im Kontext autoritärer Regime auseinandergesetzt habe. Meine Masterarbeit widmet sich dem Einfluss dieser Politiken auf die Auswirkungen schwerer Erdbeben. Die praktische Relevanz von Korruption habe ich bei meinem Auslandssemester in Kapstadt, Südafrika, und beim Praktikum im Büro eines Bundestagsabgeordneten erleben können.

Bei ACI Germany bin ich seit Anfang 2016 Mitglied. In meiner Funktion als Head of Media and External Relations sehe ich mich im Zentrum unseres Bildungsauftrages und der Kommunikation unserer Veranstaltungen.

Kommission

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Manuel Mutter - Head of Internal Relations and Recruitment

Rechtsreferendar am Landgericht Hechingen

Im Rahmen meines Studiums an der Eberhard Karls Universität Tübingen hatte ich die Gelegenheit, mich mit rechtlichen Verhältnissen und mit geschichtlichen und politischen Geschehnissen und Zuständen in Deutschland und im Ausland intensiv zu beschäftigen. Ich habe hierbei gelernt, wie wertvoll und wichtig ein demokratischer Rechtstaat für Würde, Freiheit und Gleichheit und Gerechtigkeit ist und was diesen auszeichnet. Grundrechte, Gesetzesbindung, Verlässlichkeit, Kontrolle, transparente Verfahren. Es ist keine Verständlichkeit dies zu haben. Wir müssen ihn verantwortungsvoll bewahren. Dies setzt Vertrauen und Mitwirkung aller voraus. Korruption ist geeignet, das Vertrauen der Gesellschaft in den Rechtsstaat nachhaltig und dauerhaft zu erschüttern und ermöglicht seinen Feinden, ihn zu zerstören. Die Verbrechen einer Diktatur verbieten es, dies jemals wieder zulassen. Zur Stärkung und Bewahrung des Rechtsstaates gilt es daher, jede Korruption in diesem entschieden zu bekämpfen.


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Liam Bowes - Head of Funding

B.A. Ethnologie und Philosophie, Eberhard Karls Universität Tübingen

Ich bin Liam, 21 Jahre alt und studiere Ethnologie und Philosophie an der Universität Tübingen. Nach meinem Abitur habe ich knapp ein Jahr in Indien gearbeitet, wo ich zum ersten mal direkt mit Korruption in Kontakt gekommen bin. Vor allem stand für mich damals die Alltäglichkeit des Themas für viele Teil der Bevölkerung heraus und wie wenig das Thema dazu im Vergleich in Deutschland besprochen wurde. Weitere Recherche brachte mir erst wirklich das Ausmaß des Problems und der Folgen für die Gesellschaft näher. Ich wollte mich weiter damit beschäftigen und bin so zu ACI gekommen. Schnell habe ich gelernt, dass  Probleme, wie Korruption, Einflussnahme und Intransparenz in Deutschland (und vielen anderen europäischen Ländern) nicht weniger vorhanden sind, obwohl sie so wenig im alltäglichen Diskurs präsent sind.

Durch ACI kann ich mein Wissen dazu immer weiter ausbauen und als Head of Funding dazu beitragen, dass wir gemeinsam weiterhin unsere Arbeit zur Aufklärung und Bekämpfung tun können.

 


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Amelie Klein - Head of Finance

M.Sc. Finance and Strategic Management, Copenhagen Business School

Ich bin Amelie, 25 Jahre alt und studiere mittlerweile in Kopenhagen. Als ich noch in Tübingen studiert habe, habe ich ACI durch Freunde kennengelernt und mich begeistern lassen. Die Thematik hat mich vor allem aufgrund meiner Auslandserfahrung in Mexiko angesprochen. Was mich dort schockiert hat, ist die Akzeptanz der Korruptionsproblematik in unserer Gesellschaft. Nicht nur in Mexiko, auch in Deutschland. Zwar empören sich die meisten über Skandale wie sie bei der Fifa aufgetreten sind, dennoch sind sie nach kurzer Zeit vergessen. Mehr noch: Wir schreiben Korruption als ein Problem ab, dass es nur in Ländern wie Mexiko, der Ukraine oder Nordkorea gibt und distanzieren uns davon. Das entspricht jedoch nicht der Realität. Durch ACI habe ich deutlich mehr Bewusstsein für das Thema entwickelt und möchte aktiv daran mitarbeiten, dass es möglichst vielen jungen Leuten so geht.

Damit ein Verein funktionieren kann, braucht er eine finanzielle Struktur und dort kann und möchte ich ACI aus der Ferne mit meinen Fähigkeiten als Head of Treasury unterstützen.


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Maren Reitler - Head of Campaigning and Events

B.A. Medienwissenschaft und Ethnologie, Eberhard Karls Universität Tübingen

Korruption ist Teil unserer Gesellschaft, Teil unseres Alltags – in allen Teilen der Welt, auch hier in Deutschland. Die negativen Auswirkungen treffen (fast) alle, vor allem diejenigen die nicht daran beteiligt sind.

Die Sensibilisierung der Gesellschaft und das Zusammenbringen engagierter und interessierten (junger) Menschen ist, was ACI für mich auszeichnet und besonders macht: ACI als Plattform für Engagement gegen Korruption.

Unabhängige Posten

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Carola Gmeiner - Auditor of Accounts

B.A. Soziologie und BWL, Eberhard Karls Universität Tübingen

Zum ersten Mal kam ich mit dem Thema Korruption in meinem Auslandsjahr auf den Philippinen in Berührung. Es hat mich erschreckt wie viel dadurch zerstört werden kann. Darum finde ich es wichtig vor allem junge Leute auf dieses Thema aufmerksam zu machen, weil ich glaube, dass das Thema Korruption noch viel zu wenig präsent ist in Deutschland. Bei ACI kann man selbst viel über das Thema lernen und das Wissen dann an andere weitergeben.